Film+ > Geschichte > Schnitt Preis 1999

Pressestimmen

  • "Erstmals verlieh die Bochumer Filmzeitschrift Schnitt einen von ihr mit 1.000 Mark dotierten Preis für die beste Einzelleistung eines Cutters für einen Langfilm aus dem Programm des westfälischen Kinofestes. Die Schnittmenge aus den Meinungen innerhalb der Jury (Marie Bäumer, Mark Schlichter, Patricia Rommel und Dieter Kosslick) bildete die armenische Cutterin Araksi Mouhibian, die mit ihrer Arbeit an dem Film Tuvalu in der Bewertung am besten abschnitt. Die Chefredakteure Oliver Baumgarten und Nikolaj Nikitin hoffen, mit der Auszeichnung ein wenig für die Anerkennung des Filmschnitts erreicht zu haben."
    (nrw-letter Nr. 12/99)
  • "Ende November vergaben sie [die Herausgeber des Schnitts] mit dem Schnitt-Preis auf dem Filmfest in Lünen die erste deutsche Auszeichnung für den besten Filmschnitt." (Neues Rheinland Nr. 12/99)
  • "Zudem ging der erstmals vergebene Preis für den besten Schnitt eines Langfilms an den Low-Budget-Film, der von Helmer selbst produziert wurde: Als beste Cutterin wurde die aus Armenien stammende Araksi Mouhibian ausgezeichnet. Gestiftet wurde die Auszeichnung von dem Bochumer Filmmagazin Schnitt."
    (filmecho/filmwoche Nr. 46/99)
  • "Erstmals wurde in Lünen auch von der Filmzeitschrift Schnitt ein Preis für die beste Cutterleistung vergeben: Die vierköpfige Jury, bestehend aus Mark Schlichter, Marie Bäumer, Dieter Kosslick und Patricia Rommel, entschied sich ebenfalls für Helmers Schwimmbad-Märchen Tuvalu."
    (Blickpunkt: Film Nr. 47/99)
  • "Jeder Filmschaffende weiß um die Bedeutung des Filmschnitts, weiß, daß ein noch so ungünstiges Ausgangsmaterial im Schneideraum mit viel Geschick neues Leben erhält und daß der Rhythmus des Bildschnitts am Ende einen Großteil der gesamten Atmosphäre des Films bestimmt. Doch in der öffentlichen Diskussion wird dies jedoch gerne vergessen. Es fehlt an einem Diskurs über die Klassifizierung des Filmschnitts. Und was man nicht so recht fassen und beurteilen kann, wird offensichtlich lieber ganz verdrängt. Die Vorstellung über die Arbeit von Cuttern geht zum Teil gar so weit, daß die erfahrene Cutterin Patricia Rommel (Das Leben ist eine Baustelle) schon gefragt wurde, ob ihre Arbeit eigentlich darin bestehe, die Klappen aus dem Bild zu schneiden. Und wenn dem so sei, dann könnte sie doch wohl auch mal verstärkt die Mikros aus dem Bild entfernen.Um solch absurden Vorstellungen ein Ende zu bereiten, Bewertungsansätze zu diskutieren und den Filmschnitt im öffentlichen Bewußtsein zu verankern, hat das Bochumer Filmmagazin Schnitt seinen Namen als Auftrag verstanden und auf dem Kinofest in Lünen zum ersten Mal in Deutschland einen Preis für die Einzelleistung eines Cutters ausgerichtet."
    (Film & TV Kameramann Nr. 12/99)
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zuletzt geändert am 23. December 2002, 00:06   
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